Wirtschaft Slowakei
Aktuelle Entwicklung
Die sich durch einen hohen Öffnungsgrad auszeichnende Wirtschaft der Slowakei konnte nach dem Krisenjahr 2009 wieder schnell einen Wachstumspfad einschlagen. Die sich im Jahresverlauf 2011 verschlechternden wirtschaftlichen Aussichten und die Vertrauenskrise in den Euro-Ländern spiegeln sich jedoch auch in der aktuellen und mittelfristig erwarteten Entwicklung der slowakischen Volkswirtschaft wider. Zweimal korrigierte das Finanzministerium seine Wachstumsprognosen für 2011 und 2012 nach unten. Für 2011 erwartet es jetzt einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0% (auf 69,05 Mrd. Euro) und für 2012 von 1,7% (auf 71,63 Mrd. Euro).
Bericht zur aktuellen Wirtschaftslage
Inhalt:
- Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts
- Investitionen
- Konsum
- Außenhandel
Quelle: gtai, Wirtschaftstrends Slowakische Republik, Januar 2012
Prognose 2012 in Zahlen
Löhne und Gehälter
Durchschnittslohn: 769 Euro (2010)
Mindestlohn: 327,20 Euro (seit 1.1.2012)
Lohnnebenkosten: 48,60% des Bruttolohns
(davon Arbeitgeberanteil: 35,20%)
Standortfaktoren
Pluspunkte des Standorts Slowakei:
- Niedrige Steuerbelastung und transparentes System dank einheitlichem Steuersatz von 19%
- Günstige geografische Lage im Herzen von Europa
- Mitglied der europäischen Zoll- und Währungsunion
- Leistungsbereite Arbeitskräfte zu relativ moderaten Kosten
- Gut ausgebaute Infrastruktur in der westlichen Landeshälfte
- Ausgeprägte Industriekultur mit einem dichten Netz an Zulieferern
Schwachstellen des Standorts Slowakei:
- Fachkräftemangel droht nach Ende der Krise wieder aufzuflammen
- Schlecht ausgebaute Infrastruktur in der östlichen Landeshälfte
- Langwierige Durchsetzung von Rechtsansprüchen
- Korruption, v.a. im öffentlichen Sektor
- Ineffiziente öffentliche Verwaltung







